Wunderbeton

Der Standard berichtet über antiken Beton: “(…) Von ganz besonderer Robustheit waren die Piers und Wellenbrecher der antiken Häfen: Deren Betonstrukturen würden sich, so Plinius der Ältere in seiner Naturalis historia, im Meer zu einer Steinmasse formen, die für Wellen unzerstörbar sei und jeden Tag fester werden würde. Wie ein Forscherteam um die US-Geologin Marie Jackson (University of Utah) im Fachmagazin “American Mineralogist” berichtet, hat Plinius allem Anschein nach nicht übertrieben: Während heutige Betonbauten durch die Einwirkung von Salzwasser in wenigen Dekaden spröde werden, existieren die Reste vieler antiker Häfen bis heute, und das Material ist im Laufe der Jahrhunderte tatsächlich fester geworden. (…)”

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